DAS RIEJU FACTORY TEAM GLÄNZT BEI DER 15. AUSGABE DES ENDUROC

Podestplätze für Àlex Puey und Eric Miquel

Die 15. Auflage des EnduRoc war erneut ein großer Erfolg: Knapp 850 Teilnehmer – Hobbyfahrer aller Altersklassen ebenso wie PRO-Fahrer – erlebten ein intensives Rennwochenende auf dem Gelände ''Les Comes'' (Súria-Barcelona). Die verschiedenen Wettbewerbe wurden von zahlreichen Zuschauern verfolgt, die sich die Fahrkünste der Piloten nicht entgehen lassen wollten und für eine großartige Atmosphäre sorgten.

Wie es nicht anders sein konnte, war das Rieju Factory Team bei diesem Event vertreten. Am Samstag begannen bei milden Temperaturen ab Mittag die ersten Rennen. Der Höhepunkt folgte mit der SuperPole (Race of Champions), einem spektakulären Rennen über fünf Runden auf einem rund 3 Kilometer langen, technisch anspruchsvollen Kurs. Hier traten die 40 besten Fahrer des Vormittags gegeneinander an – eines der spannendsten Rennen des Wochenendes.

Álex Puey startete mit seiner MR 250 PRO aus einer guten Position und fuhr schnell auf den dritten Platz der Gesamtwertung vor. Die Strecke kombinierte technisch anspruchsvolle Abschnitte mit schnelleren Passagen. Das starke Staubaufkommen prägte das Rennen und machte Überholmanöver schwierig. Im Rennverlauf wurde Puey von zwei Konkurrenten überholt, doch anschließend wechselten die Positionen mehrfach. Am Ende belegte er einen starken vierten Platz in der Gesamtwertung. Bei den übrigen Fahrern auf Rieju MR kam Eric Miquel auf Platz 16 und Marc Calmet auf Platz 34 ins Ziel.

Am Sonntag fand das Hauptrennen statt, ein Cross-Country-Rennen über zwei Runden von jeweils 35 Kilometern. Am frühen Morgen waren die Temperaturen niedrig, doch die große Vorfreude und die steigende Anspannung in den Augenblicken vor dem Start sorgten schon am Startgatter für eine aufgeheizte Stimmung.

Álex Puey hatte direkt am Start ein Problem und blieb am Startgatter hängen, wodurch er weit zurückfiel. So fand er sich inmitten eines Fahrerfeldes wieder, an dem er sich erst vorbeiarbeiten musste. Erneut erschwerte die schlechte Sicht durch den Staub das Überholen. Im Rennverlauf machte Álex Plätze gut und beendete das Rennen nach den beiden Runden als Dritter der Klasse Enduro1 und 19. der Gesamtwertung. Einen besseren Tag erwischte der frisch gekürte spanische Hard-Enduro-Vizemeister Eric Miquel. Er fuhr zunächst im Spitzenfeld, hielt ein gutes Renntempo und belegte den vierten Platz in Enduro3 sowie Rang neun in der Gesamtwertung. In derselben Klasse machte auch der Dakar-Pilot Marc Calmet, der am Start ebenfalls zurückgefallen war, Plätze gut und erreichte Platz neun in Enduro3 sowie Rang 21 in der Gesamtwertung.

Álex Puey:

''Das Rennen lief ziemlich gut. Am Samstag begann es mit dem Zeittraining, bei dem ich eine gute Zeit fuhr. Am Nachmittag startete ich sehr gut in die SuperPole und lag zunächst auf Platz drei, stürzte dann aber. Anschließend machte ich Plätze gut und wurde Vierter. Insgesamt war es ein gutes Rennen. Am Sonntag wollte ich das letzte Rennen des Jahres unbedingt gut beenden, aber der Start verlief nicht wie erhofft: Ich blieb am Startgatter hängen und lag deutlich abgeschlagen auf dem letzten Platz. Wegen des Staubs und der vielen Motorräder war das Überholen sehr schwierig. Ich hätte viel riskieren müssen, aber da es das letzte Rennen war, wollte ich es genießen und mich nicht verletzen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Wie immer möchte ich dem Rieju-Team für seine Arbeit danken.''