Bereits in dieser ersten SuperTest-Sonderprüfung glänzten die RIEJU-Fahrer: Eric Miquel, Champion des FIM SuperEnduro European Cup, nutzte das Rennen für sein Debüt im klassischen Enduro und fuhr in der Klasse Enduro3 die drittschnellste Zeit. Francesc Aguilar wurde in derselben Klasse Fünfter, Liam Sanjuan ebenfalls Fünfter in der Klasse Enduro1. Jordi Galera belegte in der Júnior Open den siebten Platz. Alle fuhren eine RIEJU MR 300i.
Am Samstag sorgten die hohen Temperaturen und der trockene Boden auf den recht schnellen Sonderprüfungen für dichte Staubwolken, die die Sicht der Fahrer beeinträchtigten.
Liam Sanjuan beendete das Rennen in der Klasse Enduro1 auf dem fünften Platz und behauptete sich damit gegen die Topfahrer der Weltmeisterschaft. In der Klasse Enduro3 kehrte Francesc Aguilar nach seiner Handverletzung ins Renngeschehen zurück und fuhr auf den dritten Podiumsplatz. Eric Miquel folgte bei seinem Debüt auf Platz vier. Jordi Galera fand nicht das richtige Fahrgefühl und wurde Sechster in der hart umkämpften Klasse Júnior Open.
Am Sonntag machten die stärker ausgefahrenen und anspruchsvolleren Sonderprüfungen sowie die weiter steigenden Temperaturen den Wettbewerb noch härter. In der Klasse Enduro1 ging Sanjuan in die Offensive und behauptete erneut den fünften Platz. Francesc Aguilar wurde wiederum Dritter in der Klasse Enduro3, während Eric Miquel von einem Konkurrenten überholt wurde und auf dem fünften Platz ins Ziel kam. In der Júnior Open verbesserte Jordi Galera seine Leistung vom Vortag und beendete das Rennen auf dem vierten Platz seiner Klasse.
In der Damenklasse konnte María Sanmiguel, die in der Meisterschaftswertung vorläufig auf dem zweiten Platz lag, in Torre d’Oristà nicht antreten. Beim letzten WM-Lauf in Wales hatte sie sich das Schlüsselbein gebrochen und musste operiert werden. Inzwischen befindet sie sich in der Genesungsphase.
5 Podiumsplätze für die Family&Friends
Auch die Fahrer der Family&Friends überzeugten mit ihren RIEJU MR. In der Klasse Master 55 fuhr Josep Marsal sowohl am Samstag als auch am Sonntag auf den zweiten Platz. Javier Castejón beendete das Rennen am Samstag als Fünfter und verbesserte sich am Sonntag auf den dritten Platz. Ebenfalls auf dem Podium stand Arturo Casanovas, der an beiden Renntagen in der Klasse Master 60 Zweiter wurde. Zusammengerechnet sicherte ihm dieses Ergebnis den Gesamtsieg.
Der nächste Lauf der spanischen Enduro-Meisterschaft 2026 findet vom 31. Oktober bis zum 1. November in A Peroxa, Galicien, statt.
